Über 250 Millionen Kinder gehen weltweit nicht zur Schule
Armut, Konflikte und mangelnde Infrastruktur schränken den Zugang zu Grundbildung ein, insbesondere für Mädchen in ländlichen Gebieten.
Ein aktueller Bericht zeigt eine weltweite Stagnation beim Zugang zu Bildung auf. Nach internationalen Daten besuchen 258 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule, eine Zahl, die sich im letzten Jahrzehnt kaum verändert hat. Subsahara-Afrika ist am stärksten betroffen; dort geht fast ein Drittel der Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule. Die Gründe sind vielfältig: gewaltsame Vertreibungen durch Konflikte, fehlende Bildungsinfrastruktur in der Nähe, Kinderarbeit aufgrund extremer Armut und soziokulturelle Normen, die Mädchen benachteiligen.
Bildung ist ein zentraler Pfeiler, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen und die Entwicklung von Gemeinschaften zu fördern. Verschiedene NGOs arbeiten intensiv daran, Stipendien bereitzustellen, Schulen zu bauen und Bildungsprogramme anzubieten, die auf die Bedürfnisse der isoliertesten Gemeinden zugeschnitten sind.